
Die Grundlage für viele Vermessungsaufgaben ist der Polygonzug (griech. Polys = viel; gony = Ecke). Es ist ein Vieleckzug, bei dem zwischen den einzelnen benachbarten Punkten Winkel und Strecken gemessen werden. Die richtige Auswahl der Polygonpunkte ist für die folgende bautechnische Vermessung, Straßenabsteckung usw. besonders wichtig.

Ein Nivellement ist ein Verfahren zur Höhenübertragung von einem Punkt zum anderen.Oft werden die Höhen von Punkten bestimmt, die man für anschließende Messungen verwenden möchte, z.B. von Polygonpunkten.

Unsere Aufgabe bestand darin, die Höhe des Berges „ Reisnock“ zu bestimmen. Da es sehr umständlich gewesen wäre, einen Reflektor auf dem Berg aufzuhalten, wendeten wir ein spezielles Messverfahren an.

Die Höhe der Kirchturmspitze in Lappach über dem Meeresspiegel sollte bestimmt werden, ohne dass sie direkt gemessen werden konnte.
Da es meist nicht möglich ist, auf das Dach eines hohen Gebäudes zu gelangen, haben wir uns für ein spezielles Messverfahren entschieden.

Mit dem so genannten Polarverfahren können schnell und effektiv viele Punkte aufgemessen werden – ideal für einen Lageplan eines Grundstücks.
Wie diese Aufgabe im Detail aussah und wie wir sie gelöst haben, erfahren Sie hier.

Zu den Aufgaben während unserer Studienfahrt gehörte auch das Erfassen des Geländes mit Hilfe eines historischen Messgerätes, dem Messtisch. Mit diesem Gerät und einem optischen Tachymeter ist es möglich, den Plan direkt vor Ort zu zeichnen.

GPS ist ein Verfahren, mit dem man mit Hilfe von Satelliten die eigene Position auf der Erdoberfläche bestimmen kann, und das in der Vermessung sehr genau ! In Lappach benutzten wir GPS zur Bestimmung des Straßenverlaufs und dessen Höhenprofils, aber auch zur Bestimmung unserer Polygonpunkte.