
Der Verein "Historisches Gatow e.V." hatt sich in den Kopf gesetzt, das Bild des Spandauer Ortsteils Gatow durch den Wiederaufbau der Mühle zu vervollständigen.
Die Bockwindmühle in Gatow wurde 1845 errichtet und nach jahrelangem Betrieb im Jahr 1921 für die Film "Die Mordmühle auf dem Evanshill" abgebrannt.
2004 wurden, organisiert vom Verein "Historisches Gatow e.V.", eingelagerte Bauteile der Bockwindmühle Metzelthin an die Gemeinde Gatow verkauft.

Viele der Bauteile mussten trotzdem neu konstruiert werden. Diese Arbeiten wurden von Auszubildenden des Bereiches Zimmerei unter der Leitung des Meisters Thomas Wellner durchgeführt.

So musste unter anderem der Bock, das Dach, die Flügel sowie einige Teile der Außenwände vollständig neu gebaut werden.

Sowohl für den Bock ( das Traggerüst ), den Stert als auch für andere Bauteile wurde Eichenholz verwendet.
Dachschindeln und Schalung der Außenwände wurden aus Lärche hergestellt. Somit konnte auf chemischen Holzschutz verzichtet werden, was seinerzeit auch nicht angewendet wurde.