Straßenbauer/innen stellen den Unterbau und den Belag von Straßen, Wegen und Plätzen her und halten die Verkehrswege instand.
Straßenbauer/innen arbeiten in Tiefbauunternehmen, vor allem im Straßen-, Rollbahnen- und Sportanlagenbau. Auch im Schachtbau sowie im Rohrleitungs- und Kabelleitungstiefbau können sie tätig sein. Darüber hinaus bieten kommunale Bauämter oder Straßen- und Autobahnmeistereien Beschäftigungsmöglichkeiten. Weitere Tätigkeitsfelder ergeben sich bei der Baustellenvorbereitung oder beim Wegebau und bei Pflasterarbeiten im Gartenbau.
Da ihre Hauptaufgabe vor allem darin besteht, Straßen, Wege und Plätze zu bauen und instand zu halten, sind sie auf wechselnden Baustellen tätig, teilweise auch bundesweit oder im Ausland. Sie gehen ihren Tätigkeiten überwiegend im Freien nach. Die Strecken zu den Arbeitsorten und zurück legen sie im (beladenen) Lkw als Fahrer/in oder Mitfahrer/in zurück.
Straßenbauer/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO).
Der Beruf wird ohne Spezialisierung nach Fachrichtungen oder Schwerpunkten in industriellen und handwerklichen Unternehmen des Straßenbaus ausgebildet.
Die Ausbildung kann in zwei Stufen erfolgen. Nach Abschluss der 1. Stufe (2 Jahre) Tiefbaufacharbeiter/in wird in der 2. Stufe (1 Jahr) der Berufsabschluss Straßenbauer/in erworben.
Die Ausbildung dauert 3 Jahre.
(Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Stand: September 2007)
Detaillierte Informationen zum Berufsbild finden Sie auf den Internetseiten der Bundesagentur für Arbeit.
Weitere Informationen zur Ausbildung an der Knobelsdorff-Schule finden
Sie im Bereich Bildungsangebote/Berufsschule(Duale Ausbildung).