Schädlingsbekämpfer/innen schützen Menschen, Tiere, Pflanzen, Vorräte, Materialien, Gebäude und die Umwelt durch geeignete Vorsorgemaßnahmen vor Schädlingen aller Art und führen bei Bedarf befalls- und objektgerechte Bekämpfungsaktionen durch.
Beschäftigung finden Schädlingsbekämpfer/innen im Bereich Reinigung z.B. bei Hygiene- und Schädlingsbekämpfungsbetrieben. Darüber hinaus bieten sich Arbeitsmöglichkeiten im Gesundheitswesen bei der Desinfektion von Krankenhäusern und Arztpraxen und in der chemischen Industrie bei Versuchs- und Herstellungsbetrieben für Schädlingsbekämpfungsmittel. In der öffentlichen Verwaltung, bei Gesundheits-, Pflanzenschutz- und Landwirtschaftsämtern sowie Forstverwaltungen werden sie ebenfalls beschäftigt. Sie arbeiten auch in Betrieben der Rohr- und Kanalreinigung, in Fachplanungsbüros im Holz- und Bautenschutz und im Servicebereich Taubenabwehr.
Überwiegend sind Schädlingsbekämpfer/innen im Außendienst beim Kunden tätig. Das können Privatkunden oder Herstellungsbetriebe sein, Gaststätten und Beherbergungsbetriebe oder Krankenhäuser. Nahrungsmittellager und Küchen sind die bevorzugten Aufenthaltsorte für Schädlinge in Gebäuden. Da Schädlingsbekämpfer/innen auch für Gärtnereien, Weingärten, land- und forstwirtschaftliche Betriebe tätig sind oder Bahndämme, Kanalanlagen und Flussufer auf Rattenbefall kontrollieren, haben sie oft im Freien zu tun. Bei der Installation z.B. von Taubenabwehrgittern oder -netzen arbeiten sie auch an Fassaden.
Schädlingsbekämpfer/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
Der Monoberuf wird ohne Spezialisierung nach Fachrichtungen oder Schwerpunkten in der Industrie und im Handel ausgebildet.
Die Ausbildung dauert 3 Jahre.
(Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Stand: September 2007)
Detaillierte Informationen zum Berufsbild finden Sie auf den Internetseiten der Bundesagentur für Arbeit.
Weitere Informationen zur Ausbildung an der Knobelsdorff-Schule finden
Sie im Bereich Bildungsangebote/Berufsschule(Duale Ausbildung).