Brunnenbauer/innen bauen oder sanieren Brunnen zur Förderung von Grundwasser.
Brunnenbauer/innen sind vor allem bei Bauunternehmen des Tiefbaus und Spezialtiefbaus beschäftigt. Darüber hinaus sind ihre Kenntnisse auch in der Erdöl- und Erdgasförderung, z.B. bei Test- und Suchbohrungen, oder im Maschinen- und Anlagebau, z.B. im Vertrieb von Pumpsystemen, gefragt.
Sie sind auf wechselnden Baustellen sowohl bundesweit als auch im Ausland tätig. Dort gehen sie ihren Tätigkeiten überwiegend im Freien nach, wo sie z.B. Baugruben ausheben, Schächte anlegen und Pumpen und Armaturen in die Brunnenschächte und Pumpenhäuser einbauen. Da die Baustellen oft an entlegenen Orten liegen und das Pendeln zum Heimatwohnort sich nicht lohnt, wohnen Brunnenbauer/innen unter der Woche mit ihren Kollegen und Kolleginnen in Baucontainern auf der Baustelle, bevor es am Wochenende nach Hause geht.
Brunnenbauer/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO).
Der Monoberuf wird ohne Spezialisierung nach Fachrichtungen oder Schwerpunkten in Industrie und Handwerk ausgebildet.
Die Ausbildung kann in zwei Stufen erfolgen. Nach Abschluss der 1. Stufe (2 Jahre) Tiefbaufacharbeiter/in wird in der 2. Stufe (1 Jahr) der Berufsabschluss Brunnenbauer/in erworben.
Die Ausbildung dauert 3 Jahre.
(Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Stand: September 2007)
Detaillierte Informationen zum Berufsbild finden Sie auf den Internetseiten der Bundesagentur für Arbeit.
Weitere Informationen zur Ausbildung an der Knobelsdorff-Schule finden
Sie im Bereich Bildungsangebote/Berufsschule(Duale Ausbildung).