Manufakturporzellanmaler/in

Die Tätigkeit im Überblick

Als Kunsthandwerker/innen bemalen Manufakturporzellanmaler/innen Porzellan ausschließlich mit der Hand. Das jeweilige Dekor, d.h. die Verzierung, entwerfen sie mittels unterschiedlicher Techniken und bringen es dann mit Pinsel, Zeichenfeder und keramischen Farben bzw. Edelmetallpräparaten z.B. auf Geschirr oder Ziergegenständen auf.

Manufakturporzellanmaler/innen arbeiten in Porzellanbetrieben, und zwar hauptsächlich in Manufakturen. Unter Manufakturen versteht man Betriebe, in denen mindestens 80 Prozent der Produkte in Handarbeit hergestellt werden. Sie sind aber auch in Dekorabteilungen keramischer Werkstätten und Industriebetriebe tätig, die z.B. Haushaltswaren, Ziergegenstände oder Fliesen herstellen. Darüber hinaus finden sie Beschäftigungsmöglichkeiten z.B. bei Herstellern von Weihnachtsschmuck oder Spielzeug aus Porzellan - auch hier ist teilweise Handarbeit gefordert.

Den größten Teil ihrer Arbeit verrichten sie in Werkstatträumen, in denen sie an Arbeitstischen Entwürfe zeichnen und diese auf das Porzellan übertragen.

Die Ausbildung im Überblick

Manufakturporzellanmaler/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).

Der Monoberuf wird in Manufakturen wie die Staatliche Porzellanmanufaktur Meißen oder bei den Schüler/innen der Knobelsdorff-Schule in der Königlichen Porzellanmanufaktur Berl - KPM- ausgebildet. Die Ausbildung dauert 3 1/2 Jahre.

(Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Stand: September 2007)

 

Information

Detaillierte Informationen  zum Berufsbild finden Sie auf den Internetseiten der Bundesagentur für Arbeit.

Weitere Informationen zur Ausbildung an der Knobelsdorff-Schule finden
Sie im Bereich Bildungsangebote/Berufsschule(Duale Ausbildung).

Freitag, 14. 12. 2018